Leipziger holen Bronze bei den Südostdeutschen Meisterschaften der O19

Am 07.01. und 08.01.2022 fanden in Regensburg (Bayern) die Südostdeutschen Meisterschaften der Aktiven statt. Besonders die Teilnahme sächsischer Athleten*innen war zunächst fraglich, da aufgrund der Covid-19-Pandemie die Hallen in Sachsen seit November geschlossen sind und somit aktuell keine Trainingsmöglichkeiten für die Aktiven bestehen. Trotz jener widrigen Umstände versuchten insgesamt sechs Leipziger*innen um die Podestplätze mitzukämpfen. Für die DHfK gingen Merle Krachudel, Marija Zolotariova, Naoki Moriyama, Tim Beikirch, Lennard Mai sowie Leander Pluntke an den Start und vertraten Sachsen. Kurz vor dem Wettkampfbeginn kam es noch einmal zur Änderung des Turnierablaufs, da zahlreiche Spieler*innen abgesagt hatten.

Im Mixed starteten drei Paarungen der DHfK. Am weitesten schaffte es hierbei Merle Krachudel mit Mixed-Partner Orlando Peters (PTSV Konstanz). Die Paarung konnte sich nach einem Freilos und einem Sieg gegen das Mixed Neve/Schenk (ESV Flügelrad Nürnberg/TV Augsburg 1847) bis ins Viertelfinale vorspielen, in welchem sie der bayrischen Paarung Schneider/Schnurrer (TSV Neubiberg/Ottobrunn 1920/ TV 1884 Marktheidenfeld) in zwei Sätzen unterlagen.

Im Herreneinzel versuchten gleich vier Leipziger Badminton-Asse ihre Konkurrenz unter Druck zu setzten. So schlugen in dieser Disziplin neben Naoki ebenfalls Lennard, Leander und Tim auf. Leider waren die Gegner an diesem Tag zu stark, sodass alle Herren bereits in der ersten Runde ausschieden. 

Im Dameneinzel wollte es Marija besser machen. Mit Setzplatz zwei startete sie in das Turnier. Zu Beginn wartete die bayrische Spielerin, Ronja Söller (TV 1884 Marktheidenfeld), die an diesem Tag zur Endgegnerin für Marija wurde. Trotz hartem Kampf unterlag Marija in drei Sätzen mit 20:22, 21:16 und 17:21.

Siegerehrung im HerrendoppelIm Herrendoppel griffen die Paarungen Tim Beikirch/Naoki Moriyama sowie Lennard Mai/Leander Pluntke für die DHfK an. Während Tim und Naoki sich bereits in der ersten Runde dem bayrischen Doppel Wladislaw Kuguschew/Tamino Procida (TSV 1860 Ansbach/TV Augsburg 1847) geschlagen geben mussten, überzeugten Lennard und Leander in ihrem Erstrundenspiel gegen die Bayern Philip Hoch und Jerome Seelmann (TSV Haunstetten/TV Augsburg 1847). Aufgrund eines Freiloses im Viertelfinale erreichten die beiden Leipziger Youngster im Anschluss direkt das Halbfinale und sicherten sich damit überraschend eine Medaille bei den Aktiven. Auch im folgenden Halbfinale versuchten sie zu punkten und ihre Gegner zu Fehlern zu zwingen. Leider reichte es für Lennard und Leander nicht, die baden-württembergischen Spieler an diesem Tag zu besiegen. Somit steht am Ende ein dritter Platz im Herrendoppel.

Auch die Damen wollten im Doppel noch einmal angreifen. Marija und Partnerin Greta Neve (ESV Flügelrad Nürnberg) scheiterten jedoch im Viertelfinale an Ronja Hamm und Kathrin Köhler (TSV Haunstetten). Leider lief es auch für Merle, die gemeinsam mit Ronja Söller spielte, nicht besser. Durch Auslosungspech mussten die beiden im Viertelfinale gegen die späteren Südostdeutschen Meisterinnen Pia Becher und Paula Kick (TSV Neuhausen-Nymphenburg München/ TuS Geretsried) antreten und unterlagen in zwei Sätzen.

Am Ende des Turnierwochenendes steht eine Bronzemedaille für die DHfK - ein zunächst ernüchterndes Ergebnis. Unbestritten ist, dass die bayrischen und baden-württembergischen Spieler*innen oft das erfolgreichere Ende für sich verbuchen konnten und die Titel untereinander aufgeteilt haben. Nichtsdestotrotz dürfen die aktuellen Umstände nicht unberücksichtigt bleiben. In Sachsen können die Sportler*innen seit dem 21.11.2021 nicht mehr in den Hallen trainieren, wodurch neben dem Trainingsbetrieb ebenfalls die Wettkampfpraxis fehlt. Aufgrund dessen hatten sich bereits im Voraus zahlreiche sächsische Spieler*innen gegen eine Teilnahme entschieden. Umso bedeutender erscheint es, dass dennoch sechs Leipziger*innen die Herausforderung wahrgenommen haben und beim Turnier angetreten sind.

 

 


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