Befreiungsschlag für die DHfK

 

Nach fünf Wochen Spielpause stand an den Tagen des 20. und 21.11.2021 für die Leipziger Badmintonspieler*innen ein weiteres Heimspielwochenende an. Zu Gast waren die bayerischen Vereine TSV 1906 Freystadt sowie TSV 1860 Ansbach. Am Samstag starteten die Leipziger*innen gegen Freystadt. Hierbei gingen sie als klarer Außenseiter in die Partie, denn der Kontrahent aus Bayern konnte bisher ohne Punktverlust alle Begegnungen in der Regionalliga für sich entscheiden und belegt derzeit Platz 1. Nichtsdestotrotz waren die Leipziger*innen ambitioniert und wollten spielerisch überzeugen. 

Im 1. Herrendoppel traten Sven Hendrich und Wilhelm Büchner an. Sie lieferten ein gutes Spiel gegen Luka Milic und Sebastian Keller ab, mussten diese jedoch schlussendlich vorbeiziehen lassen und verloren mit 18:21 und 17:21. Im Damendoppel lief es besser. Die starke Paarung Laura Adam/ Merle Krachudel konnte auch diesmal abliefern und souverän mit 21:13 und 21:12 siegen.

Auch das 2. Herrendoppel, gespielt von Florian Reyscher und Michel Koucky, überzeugte von Beginn an gegen Filip Spoljarec und Andreas Pistorius. So gewannen die Leipziger mit 21:17. Danach konnten sie jedoch nicht an ihr zuvor präsentiertes Niveau anknüpfen und unterlagen im zweiten und schließlich auch im dritten Satz (12:21 und 14:21). Im 1. Herreneinzel schlug Wilhelm Büchner auf, der jedoch an diesem Tag nichts gegen den Serben Luka Milic ausrichten konnte und mit 17:21 und 8:21 das Spiel abgeben musste.

 

Ähnlich erging es Merle Krachudel, die gegen die erfolgreiche Nachwuchsspielerin Katharina Rudert, die in der bisherigen Saison im Einzel ungeschlagen ist, antreten musste. Mit 11:21 und 13:21 unterlag sie der Freystädterin. Das Mixed sollte das spannendste Spiel des Tages werden. Wie bereits in den Wochen zuvor traten Sven Hendrich und Laura Adam für die HSG DHfK an. Im ersten Satz unterlagen die Sachsen knapp mit 20:22, revanchierten sich jedoch direkt im zweiten Satz und gewannen diesen 21:19. Der dritte Satz musste somit die Entscheidung bringen. Trotz großen Kampfgeistes reichte es am Ende nicht und die Leipziger*innen unterlagen 17:21.

 

Zum Abschluss des Spieltages gingen Florian Reyscher und Michel Koucky im 2. und 3. Herreneinzel an den Start. Während der Kroate Filip Spoljarec für Florian an diesem Tag zu stark war, fand Michel besser in das Spielgeschehen und konnte den ersten Satz mit 21:18 für sich entscheiden. Die kommenden beide Sätze schaffte es Michel jedoch nicht seinen Gegner weiterhin in Bedrängnis zu bringen und verlor mit 9:21 und 12:21.

Somit lautete der Endstand 1:7. Trotz dieses klaren Ergebnisses können die Leipziger*innen mit diesem sehr zufrieden sein, denn ähnlich wie in den Punktspielen zuvor wäre mehr möglich gewesen.

 Während es am Samstag gegen den Tabellenersten der Liga ging, stieg das Anspannungslevel für die Leipziger Spieler*innen am Sonntag, denn heute musste ein Sieg gegen den direkten Tabellennachbar TSV 1860 Ansbach her. In den letzten Wochen hatte man sich speziell auf diese Partie vorbereitet und dementsprechend motiviert ging die Mannschaft an den Start. Bereits im 1. Herrendoppel wollten die Gastgeber nichts anbrennen lassen und gewannen das Spiel gegen Tobias Winter und Tim König mit 23:21 und 21:17. Trotz Startschwierigkeiten und verlorenem ersten Satz konnten auch die Damen Laura Adam und Merle Krachudel in gewohnter Manier ihre Partie mit 10:21, 21:12 und 21:12 gegen die Ansbacherinnen Annika Hofmann und Christina Mahlein für sich entscheiden.

 

Im 2. Herrendoppel ließen Florian und Michel den Gegnern aus Ansbach zu keinem Zeitpunkt der Partie eine Chance und siegten überzeugend mit 21:1 und 21:4. Auch Wilhelm gelang es seinen Gegner in Schach zu halten, sodass er das Spiel mit 21:15 und 21:10 für sich entschied. Somit war der erste Punkt für die Leipziger bereits nach den ersten vier Spielen sicher. Dies schmälerte den Ehrgeiz der Leipziger*innen jedoch nicht im Geringsten.

Im weiteren Verlauf traf Merle auf Annika Hofmann im Einzel. Lange konnte ein ausgeglichenes Spiel beobachtet werden, welches jedoch am Ende von Annika Hofmann gewonnen wurde. Anschließend folgte das Mixed. Sven und Laura traten dabei gegen Wladislaw Kuguschew und Christina Mahlein an. Diese sicherten sich den ersten Satz mit 18:21. Danach trumpften jedoch die Leipziger*innen auf und besiegten ihre Gegner mit 21:5 und 21:17.

Den Abschluss des Spieltages bildeten erneut Florian und Michel. Florian lieferte dabei ein hochspannendes Spiel gegen Tim König ab, welches er am Ende mit 18:21, 21:14 und 19:21 abgeben musste. Michel siegte souverän mit 21:9 und 21:5 gegen Tobias Winter.

 

Der Endstand lautete damit 6:2 für Leipzig. Nach all den knappen Niederlagen in der Vergangenheit konnten sich die Spieler*innen endlich für die harte Arbeit belohnen und 2 Punkte für das Konto sammeln. Damit ist ihnen ein erster Befreiungsschlag gelungen. Wie und ob es jedoch in den kommenden Wochen weitergeht, ist noch unklar. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation sind ab heute, den 22.11.2021, die Trainingshallen in Sachsen geschlossen und auch in Bayern kommt es ab Mittwoch zu derartigen Einschränkungen. Somit kann ein geregelter Punktspielablauf nicht mehr gewährleistet werden. Es gilt somit abzuwarten, was in den folgenden Tagen beschlossen wird.

 

Die Bilder wurden freundlicherweise von Luisa Schubert zur Verfügung gestellt.

 


Drucken